Erotik-Rotlicht Webkatalog

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Ein Ausschnitt aus dem Buch "Verführung" von Laura-Marlene de Cordoba. Mehr von ihr gibts unter Beam-Ebooks.

Heike war stinksauer. Wütend warf das wohlproportionierte, geradezu engelsgleiche Geschöpf mit dem langen, blonden Haar seine Bücher in den Rucksack und verließ als letzte den Raum, in dem noch bis vor ein paar Minuten der Informatik-Kurs abgehalten worden war. "In der Freistunde treffen wir uns in der Eisdiele" hatte es geheißen. Ihre Freundinnen waren schon voraus gegangen, während sie selbst noch krampfhaft versuchte, das zu begreifen, was ihr Lehrer - Herr Schekel - ihnen beizubringen gedachte. Der Lernstoff in der Abitursklasse hatte es aber auch wirklich in sich!
     Doch das stellte keineswegs den Grund für ihren Ärger dar. Der Grund hatte nämlich einen Namen und hörte auf Andreas. Ein arroganter Schnösel "von was Besseres" und ein Macho, wie er im Buche stand. Der konnte sich das leisten, denn sein Vater verdiente als selbständiger Steuerberater sehr gut an mehreren Unternehmen. Andreas bekam alles und besaß alles, immer das Neueste, Beste, Modernste, Angesagteste und Teuerste. Er stand über seinen Mitschülern. Und eben beim Rausgehen sonderte er angesichts von Heikes Verständnisproblemen diesen verbalen Ausfluss, diesen absoluten Machospruch ab: "Typisch Frau! Mädchen und Computer passen nun mal von Natur aus nicht zusammen!" Das war es - diese männliche Überheblichkeit, obendrein noch mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit vorgetragen, die sie rasend machte.
     Kurze Zeit später, in der Eisdiele, war Heikes Ärger noch längst nicht verflogen. Ihre beste Freundin Jeannette bemerkte sofort, dass irgend etwas nicht stimmte. "Was ist mit dir los?" wollte sie wissen. "Ach nichts" wiegelte Heike ab. "Nun sag schon" mischte sich Katja ein, "welche Laus ist dir über die Leber gelaufen?" "Oder hat die Laus sogar einen Namen?" Das kam von Anja. Heike seufzte. Ihre Freundinnen ... Die würden nicht eher Ruhe geben, als bis sie alles erfahren hatten. Neugier war deren hervorstechendste Eigenschaft. Deswegen entgegnete Heike: "Ja, hat sie. Nämlich Andreas. Der hat vorhin wieder einen seiner Machosprüche losgelassen, von wegen Mädchen und Computer passen nicht zusammen und so."
     "Mach dir bloß nichts draus; der Typ ist doch sowieso ein Arschloch." Katja verhehlte ihre Ansichten nicht. Jeannette hingegen, die auch schon unter Andreas' Überheblichkeit gelitten hatte, sah das etwas anders: "Was dem Typen fehlt, ist ein richtiger Denkzettel. Einer, den er zeitlebens nie wieder vergisst!" "Das sehe ich ganz genauso" entgegnete Heike. "Aber wie stellen wir das an?" Darauf Jeannette: "Ein EDV-Wettstreit wäre doch gar nicht schlecht. Ihr hackt irgendwas und am Ergebnis erkennen wir den Sieger - oder die Siegerin." Heike wurde daraufhin ziemlich nachdenklich, während ihre Freundinnen den Vorschlag diskutierten.
     Plötzlich jedoch verstummten die wie auf Kommando und alle Blicke blieben an dem Neuankömmling hängen, der soeben die Eisdiele betrat: Andreas! Er kam direkt auf die vier jungen Frauen zu, grinste schräg und ließ einen typischen "Andreas"-Spruch los: "Hi Mädels - na, heute schon gemännert?" Dadurch platzte Heike endgültig der Kragen; sie sah rot: "Du Großmaul! Ich wette, dass du in einem Wetthacken niemals gegen mich bestehen würdest!" "Die Wette halte ich jederzeit! Worum soll's denn gehen?" "Um das Schulsystem. Ich ändere deine Note in Informatik und du kannst es ja wieder rückgängig machen - wenn du es schaffst!"
     "Und um welchen Einsatz geht es?" Heike dachte nicht mehr nach. Es kam einfach über sie. Sie hatte sich so richtig in Rage geredet. Abgesehen davon - was hatte sie schon zu verlieren? Nichts. Außer ihrem guten Ruf. Doch das, was ihr jetzt mehr oder weniger unüberlegt über die Lippen kam, ließ ihre Freundinnen den Atem anhalten: "Sollte ich verlieren, dann darfst du dabei zusehen, wie ich mir die Brustwarzen piercen lasse. Gewinne ich aber, dann verwandeln wir vier hier dich in eine Frau und du spendierst uns allen einen Abend im Salsa. In deiner Begleitung als Frau!"
     Die impulsiven, unbedachten Worte waren heraus und ließen sich nicht mehr rückgängig machen. Bei dem Salsa handelte es sich um eine eher berüchtigte als bekannte Oben-Ohne-Bar, in der Männer auf ihre Kosten und Frauen in Verlegenheit kamen, denn das Anfassen der Bedienungen war nicht verboten. Es gehörte vielmehr zum Standard. Nachdem Heike ihrer Spontaneität freien Lauf gelassen hatte, herrschte Totenstille. Man hätte das Fallen einer Stecknadel hören können! Plötzlich lachte Andreas los: "Ich als Frau? So richtig mit Kleid und Perücke?" "Ja - und mit Slip, BH, Nylons, Strapsen, High-Heels nach einer Kosmetikbehandlung mit Enthaarung und Wimpernverlängerung, lackierten Nägeln und perfekt geschminkt!" Sie funkelte ihn an. Er schwieg. Darauf Heike: "Was ist - traust du dich nicht?" "Ich und mich nicht trauen? Ich male mir gerade den Anblick deines nackten Busens aus. Such dir schon mal schöne Piercings aus! Die Wette gilt!"
     Total von sich selbst überzeugt ging er - und die vier Mädchen schauten einander an. Plötzlich begann Heike zu weinen. Ihr kam jetzt erst so richtig zu Bewusstsein, was sie da eigentlich gesagt und wohin dieser unbedachte Streit bereits geführt hatte. Anja setzte sich dicht zu ihr und begann sie trösten. "Hey" flüsterte sie "das ist doch gar nicht so schlimm. Selbst wenn du verlieren solltest, dann profitierst du letztlich davon." "Wieso profitieren?" Heike sah sie aus tränennassen Augen an. Anstelle einer Antwort ergriff Anja Heikes Hände, führte die unter das eigene T-Shirt und hauchte: "Weil solche Piercings geil sind - fühl mal!"
     Und Heike fühlte. Sie war vollkommen perplex - Anja trug Nippelpiercings. Sie spürte, wie sich Anjas Brustwarzen unter ihren zarten Händen heftig aufzurichten begannen, registrierte das verlangende Keuchen der Freundin. Und die beiden anderen schauten interessiert zu. Plötzlich zog Heike ihre Hände wieder zurück. Das ging nicht! Gar nicht! Sie war doch nicht lesbisch! Doch irgendwo in ihrem Hinterkopf hatte sich die Reaktion der Freundin unauslöschlich eingebrannt, darauf wartend, zu reifen, um irgendwann an die Oberfläche zu gelangen.
     "Hast du etwa ...?" fragte Katja und Anja nickte. "Ja. Ich trage schon seit geraumer Zeit Nippelpiercings. Es ist ein geiles Feeling. Außerdem werden die Nippel davon größer und empfindlicher. Das fühlt sich so scharf an ..." "Stark!" kommentierte Jeannette das und fragte: "Hat das nicht irrsinnig weh getan?" "Sicher, das Stechen tut weh. Aber es ist erträglich. Viel lästiger ist der monatelange Abheilungsprozess, bis endlich alles wieder völlig in Ordnung ist." Nachdenklich nickte Jeannette und wandte sich an Heike: "Außerdem ist doch gar nicht gesagt, dass du dir die Brustwarzen piercen lassen musst. Ich für meinen Teil würde viel lieber die Frau Andreas mal sehen." Sie grinste und auch auf Heikes Gesicht zeigte sich wieder ein Lächeln: "Ich auch!" "Und wir erst recht!" schlossen sich die Beiden anderen an.
     Darauf Jeannette: "Dann ist es beschlossene Sache. Alle vier zusammen schaffen wir das." Anja wollte wissen: "Wie würde Andreas wohl vorgehen?" und Heike antwortete ihr: "Oh, ganz technisch, da kannst du sicher sein. Der Server ist ja per Web erreichbar. Mit raw_http wird der Kerl dann wahrscheinlich eine detaillierte Typenabfrage machen, danach gezielt ein Schwachstellen-Exploit aus dem Internet runterladen und dann entweder mit winfo einen vorhandenen Account nutzen oder mit Pandora, Pqwak oder Ares einen Brute-Force-Angriff zum Ausspionieren vorhandener Passwörter starten." "Würdest du auch so vorgehen?" fragte Anja mit etwas heiserer Stimme, der die kurz zuvor genossene Lust noch anzuhören war.
     "Nein. Ich würde es anders angehen." "Wie?" beteiligte sich jetzt Katja wieder am Gespräch. "Mit weiblicher List. Mit social engeneering. Durch die Hilfe von Herrn Schekel." Jeannette lachte auf: "Glaubst du denn allen Ernstes, dass der dir den Zugang zum System ebnet?" "Ja, aber unfreiwillig und ohne es zu wissen. Aber dazu brauche ich eure Hilfe. Passt mal auf ..." Und dann begann sie, ihren Freundinnen den Plan ganz detailliert auseinander zu setzen.

*

Wie immer, wenn der Unterricht im Klassenzimmer und nicht im Computerraum stattfand, brachte Herr Schekel seinen Laptop mit, stellte den auf das Lehrerpult und fuhr in hoch. Heute wurde dieser an sich vollkommen alltägliche Vorgang von dem in der ersten Reihe sitzenden Mädchenquartett auf das Genaueste beäugt. Wie immer griff Herr Schekel zu seinem Lehrerkalender, schlug eine der ersten Seiten darin auf, las etwas nach und meldete sich daraufhin drahtlos beim Schulserver an. Heikes Beobachtung, auf der ihr Plan fußte, hatte sich als völlig richtig erwiesen: Die Lehrkraft listete ihre Passwörter im Lehrerkalender auf. Und wie immer legte Herr Schekel den Kalender danach auf das Pult.
     Er wollte gerade mit einem neuen Thema beginnen, als Jeannette sich meldete und mit "Herr Dr. Schekel, ich habe da noch eine Frage ..." um eine kurze Erläuterung des Unterrichtsstoffes aus der letzten Stunde bat. Von weiter hinten war ein abgenervtes Seufzen zu vernehmen - Andreas! "Stöhne du ruhig ..." dachte Heike bei sich "... du wirst dich noch wundern und dann allen Grund zum Stöhnen haben." Aufgrund von Jeannettes Frage erhob sich der Lehrer und trat an die Tafel. Ihm entging dadurch, wie sich ein Lineal seinem Kalender näherte und den mit einem kleinen Schubs auf den Boden beförderte. Katja angelte mit dem Fuß danach. In dem Moment, in dem der Kalender den Boden berührte, gab Heike ein unterdrücktes Stöhnen von sich: "Mir dreht sich alles!"
     Sie sackte zusammen. Irritiert blickte die Lehrkraft zu Heike hin. Schon wieder! Er kannte das bereits; es geschah wirklich nicht zum ersten Mal. Achtzehnjährige Mädchen, der Pubertät noch nicht völlig entwachsen und oftmals aufgrund der Periode mit schwachem Kreislauf. Er unterbrach umgehend seinen Unterricht und eilte zu Heike hin, die ob seiner Hilfe ihre vermeintliche Ohnmacht überwand. "Geht's wieder?" fragte der Lehrer und Heike nickte. "Sie sollten sich hinlegen und dann möglichst bald nach Hause gehen" empfahl ihr Dr. Schekel. Heike nickte nochmals, wollte sich erheben und sank wieder benommen auf ihren Stuhl zurück.
     "Warten Sie, ich begleite Sie ins Krankenzimmer. Und die anderen verhalten sich bitte ruhig!" Er führte Heike aus dem Raum. Der Vorfall hatte die volle Aufmerksamkeit der Anwesenden beansprucht. So bemerkte auch niemand, wie Katja den Lehrerkalender aufhob und die erste Seite aufschlug. Anja, deren Handy über die Kamera mit der größten Auflösung verfügte, fotografierte die Seite klammheimlich ab. Umblättern, Foto, umblättern, Foto, umblättern ... Als Herr Schekel wieder zurück in den Klassenraum kam, da lag der Lehrerkalender wieder auf seinem angestammten Platz, gerade so, als sei nichts geschehen.
     Nachmittags besuchte Heike - inzwischen von der vorgetäuschten Ohnmacht wieder vollends genesen - ihre Freundin Anja. "Und? Hat es geklappt?" wollte sie wissen. "Leider nicht. Dein Plan war zwar gut, aber die Fotos sind verschwommen." "Zeig trotzdem mal her. Vielleicht lässt sich ja doch etwas damit anfangen." Anja zauberte die verwackelten Bilder auf ihren Bildschirm. Vielversprechend sah das nicht gerade aus, doch Heike gab sich zuversichtlich: "Vielleicht können wir damit doch was machen. Wenn die Bilder entwackelt werden." "Wie macht man das?" "Mit Dekonvolutionssoftware. Ich habe zwei solcher Programme lauffähig auf dem USB-Stick. Lass uns das gleich mal ausprobieren."
     Die Beiden arbeiteten geschlagene zwei Stunden lang an den Bildern, wobei eine geradezu intime Nähe zwischen ihnen entstand. Das, was seit gestern - seit dem Berühren von Anjas herrlichen Brüsten - unterbewusst in Heikes Hinterkopf reifte, wurde immer mächtiger. Oder, kurzum: Sie hatte Lust auf Anja! Doch wie sollte oder könnte sie anstellen, sich der Freundin körperlich zu nähern? Heike fand keine Antwort und so widmeten sie sich, trotz eines gewissen Knisterns in der Luft, weiterhin den Fotos.
     Ihre Bemühungen wurden von Erfolg gekrönt. Auf dem Bildschirm erschienen lesbare Ziffern und Buchstaben. Zwar erforderte deren Interpretation immer noch etwas Phantasie, aber es erwies sich als machbar. "Hier haben wir es!" sagte Heike glücklich. "Zeig mal her ..." Und Heike fuhr fort: "PWL unterstrichen als Überschrift steht garantiert für Passwortliste. Hier sind ein paar Foren und ein paar Lehrertreffs und alles mit Account und Password. Zwei Einträge fallen etwas aus dem Rahmen. Vor diesem Eintrag hier steht SC und das bedeutet bestimmt Schulcomputer. Nur mit VenCom weiß ich nichts anzufangen."
     "VenCom ... VenCom ... - vielleicht Venus Community?" mutmaßte Anja. "Was soll das sein?" "Keine Ahnung. Es fiel mir nur so ein." "Na gut, googeln wir mal." Google warf auf das Stichwort Venus Community hin gut sechs Millionen Einträge aus, aber gleich die ersten Beiden sollten sich als ausgesprochene Volltreffer erweisen. Beim Aufruf der Adressen füllte sich der Bildschirm schnell mit heißen, hocherotischen Bildern, welche auch die beiden jungen Frauen nicht kalt ließen. Heike fühlte Begierde in sich aufsteigen und meinte: "Du, das ist 'ne Sexkontakte-Community. One-Night-Stands, Seitensprünge, Swinger und sowas." "Spinnst du? Glaubst du denn ernsthaft, dass unser hyperkorrekter Herr Dr. Schekel bei sowas mitmacht?" "Probieren wir's einfach aus" antwortete Heike und gab den Account und das Password von Dr. Schekel ein.
     Das System akzeptierte ihre Eingaben umgehend. Sie waren drin! "Ich werd verrückt. Absolut irre!" flüsterte Anja. "Schau mal, er hat eine Nachricht" sagte Heike und deutete auf die betreffende Meldung. "Ruf die mal auf!" Heike tat es. Es handelte sich um die Antwort auf eine Sexkontakt-Anfrage ihres Lehrers. In dieser Meldung bekannte eine auf dem beigefügten Foto hochgradig attraktiv aussehende Hausfrau aus einem der umliegenden Orte, dass sie immer dann, wenn ihr Gatte sich auf Montage befand, sehr einsam und dass ihr kein Spiel zu Zweit zu ausgefallen oder zu hart sei. Was da geschrieben stand, das ließ die Phantasie der beiden Mädchen Purzelbäume schlagen. Heike saß vor dem Bildschirm und staunte. Anja stand hinter ihr, hatte sich vorgebeugt und ihre Wange berührte die von Heike, während ihre Hände an Heikes Seite ruhten.
     Heike drehte den Kopf zu Anja. Anja drehte den Kopf zu Heike. Augen blickten in Augen - wortloses Einverständnis. Münder öffneten sich und näherten einander, Lippen trafen sich. Zungen begannen ihr erotisches Spiel. "Komm" sagte Anja nur und Heike nickte, im gleichen Moment den Rechner runterfahrend. Während sich die beiden Mädchen zum Bett begaben, fragte sich an weit entfernter Stelle ein Herr Dr. Schekel, warum das verdammte System ihn eben nicht reingelassen hatte.
     "Ist das richtig?" zweifelte Heike. "Ist es" zerstreute Anja die Bedenken der Freundin und küsste sie erneut, innig und heiß. Wie von selbst machten sich nun Heikes Hände an Anjas wohlgeformtem, sexy Körper zu schaffen, fanden die vollen Brüste und die süße Nacktschnecke. Sie dachte jetzt nicht mehr bewusst nach, sondern ließ vielmehr ihren Trieben freien Lauf. Und Anja, ausgehungert nach Sex, wie sie jetzt war, kam ihr entgegen. Anjas lange Nägel glitten unter Heikes Poloshirt, unter deren BH und umspielten die Knospen der wundervollen, zarten Brüste. Sie schob Heikes Oberbekleidung einfach hoch, rutschte etwas tiefer und dann saugten ihre Lippen kraftvoll und doch zugleich zärtlich an den jetzt harten Knospen der Freundin. Die stöhnte laut auf.
     Anjas Nägel krallten sich tief in Heikes Fleisch. Auch Heike wurde immer wilder, rieb ihr Becken an Anjas Oberschenkel. Jetzt war sie soweit, dass sie alle Hemmungen fahren ließ. Beinahe schon gewalttätig riss sie Anja die Kleidung vom Leib und entledigte sich auch der Eigenen. Sie saugte nun selbst an Anjas großem Busen, was der Letzteren große Freude bereitete, denn aus deren Stöhnen wurden spitze Schreie. Anja bettelte, das Heike aufhören solle, aber soweit war ihre Geliebte noch lange nicht, denn jetzt brach sich das Bahn, was seit gestern in ihrem Unterbewusstsein gereift war. Heikes Schamlippen sehnten sich nach Anjas Zunge und die Freundin verstand nur zu gut, rutschte noch tiefer, verwöhnte Heike.
     Geradezu unerträglich langsam legte Anja ihren Kopf auf Heikes Schoß. Langsam umkreiste ihre Zunge die Klitoris der jungen Frau. Anja leckte Heike die Innenseiten der Schenkel, ging über zur feucht glitzernden Grotte, dann wieder zurück. Heike jauchzte vor Lust. Dann wieder das Umkreisen des Kitzlers. Heißer war Heike noch nie zuvor gewesen. Schließlich bohrten sich Mittel- und Zeigefinger von Anjas linker Hand in Heikes vorderen Eingang, während der Daumen ihre Klit massierte und sich ein Finger von Anjas rechter Hand den Weg in Heikes Rosette bahnte. Heikes Stöhnen steigerte sich zu spitzen Schreien und als ihr Körper sich aufbäumte, du hatte sie einen Orgasmus nach dem anderen. Mitreißende Orgasmen, denn gleichzeitig kam es auch Anja.
     Innig umschlungen und schwer atmend blieben sie liegen. "Du bist lesbisch" stellte Heike fest. Anja lachte: "Nein, ich bin bi. Ich schlafe auch mit Männern. Aber mit Frauen ist's schöner." "Bin ich lesbisch?" "Schläfst du auch mit Männern?" "Ja schon, aber - so wie mit dir war es noch mit keinem." "Na, dann bist du auch bi. Willkommen im Club!" Sie küssten und streichelten einander, liebkosten sich. Irgendwann fragte Anja: "Wann und wie willst du es denn machen?" "Morgen früh. Der Unterricht beginnt erst mit der dritten Stunde. Vorher gehe ich in die Bibliothek und nehme einen von den Rechnern. Das fällt am wenigsten auf." "Und was für eine Note willst du ihm verpassen?" "Er steht jetzt auf sehr gut. Verdient hat er das aber nicht. Seine Leistungen mit Computern sind bestenfalls befriedigend." "Willst du Andreas wirklich soweit runterstufen?" "Klar. Es liegt an ihm, das wieder rückgängig zu machen. Außerdem gibt's dann noch etwas Spielraum hin zu noch schlechteren Noten, falls er als Frau nicht mitspielt. Und jetzt komm ..." Ein Kuss läutete die nächste Runde des exzessiven Spiels ein ...

*

Der nächste Morgen, kurz vor Unterrichtsbeginn. Katja, Jeannette und Anja befanden sich bereits im Klassenraum, als Heike zu ihnen stieß. "Und?" fragte Anja, die den anderen noch nichts erzählt hatte. "Alles erledigt. Das hat sofort hingehauen." Sie ließ ihre Freundinnen, denen Anja daraufhin die Hintergründe erklärte, stehen und ging schnurstracks auf Andreas zu: "Du stehst jetzt in Informatik auf Befriedigend. Ich gebe dir zwei Wochen Zeit, um deinen Teil der Wette zu erfüllen - ab heute!" Sprach's und ließ ihn stehen. Andreas erblasste. Er war sich seiner Sache so überwältigend sicher gewesen und obendrein galt das Schulsystem als absolut wasserdicht. "Verdammt! Was mache ich jetzt?" dachte er.
     Während es in Andreas Kopf schwirrte und sich exakt das herauskristallisierte, was Heike vorhergesagt hatte - nämlich die technische Lösung - stand die Letztere bereits wieder schmunzelnd bei ihren Freundinnen. "Wie hast du es denn gemacht?" "Und er hat jetzt wirklich 'ne Drei, echt?" "Hört mal ..." meinte Heike daraufhin "... wäre es nicht sinnvoller, wenn wir schon mal anfangen, uns ganz genau zu überlegen, was wir mit ihm anstellen werden? Denn ich habe ihm jetzt exakt zwei Wochen Zeit gegeben - und das schafft er wahrscheinlich nicht. Wenn er scheitert, dann sollten wir bereit sein." Und Katja antwortete sofort: "Klar, da hast du vollkommen Recht. Wir ... Scheiße, der Unterricht fängt an. Wir reden nachher weiter!"
     In der später folgenden großen Pause führten die vier Mädchen eine Art von Brainstorming durch, ohne jedoch zu einem greifbaren Ergebnis zu gelangen. Ideen und Vorschläge gab es aber reichlich. Daher verabredeten sie sich für den Nachmittag wieder in der Eisdiele. Dort sollte es dann ganz konkret werden. So kam es auch. Ein paar Stunden später saßen die Vier um einen Tisch herum und genossen die bereits servierten Eisbecher. Jede von ihnen hatte etwas zum Schreiben mitgebracht und konnte sich daher Notizen machen.
     Heike begann: "Also, immer voraus gesetzt, dass er verliert, dann stelle ich mir das so vor. Andreas muss so ausstaffiert werden, dass er zu dem heißesten Feger wird, der jemals über unsere Straßen gegangen ist." Jeannette unterbrach sie mit "Warum?" "Damit er mal selber zotig angemacht wird. Damit ihm das todpeinlich ist und er es niemals wieder vergisst." Katja nahm den Faden umgehend auf: "Das bedeutet ein heißes Outfit. Dazu könnte ich gleich etwas beisteuern. Andreas hat vergleichsweise kleine Füße, nämlich Größe 42. Das habe ich mal mitgehört, als er sich mit seinen Kumpels unterhalten hat. Ich habe 41 und ein paar Stiefel mit hohem Pfennigabsatz, ganz aus weißem Leder und bis über die Knie reichend. Leider sind die mir selbst zu groß. Da habe ich mich verkauft. Aber ihm müssten sie dann passen."
     "Klasse!" freute sich Heike. Jeannette überlegte kurz und warf ein: "Ich spendiere einen Hüftgürtel mit Strapsen und dazu passende, anthrazitfarbene Netznylons. Die sehen richtig verrufen aus." Nun brachte auch Anja sich ein: "Ich war zweimal bei einer Kosmetikerin. Die ist so um die Dreißig und ein ganz lustiger Typ. Ich glaube, die hätte großen Spaß daran, einen Mann optisch in eine Frau zu verwandeln, wenn wir ihr erzählen, worum es geht. Für das Geld müssten wir aber zusammenwerfen." "Ja, das ist prima, machen wir und frag sie!" Heike war Feuer und Flamme, als sie fortfuhr: "Und weil Andreas ungefähr meine Größe hat, müsste ihm auch eins von meinen Kleidern passen. Ich weiß auch schon welches, nämlich ein heller Minirock-Einteiler, vorn tief ausgeschnitten, mit einem Eyecatcher-Ausschnitt am Rücken und aus so hauchdünnem Stoff, dass man den BH darunter sehen kann. Das Teil schmiegt sich wie eine zweite Haut an und ist unerträglich sexy."
     "Fehlt noch die passende Unterwäsche" ließ Anja sich vernehmen. Darauf antwortete Jeannette: "Na, mit Slip oder BH kann ihm doch wohl jede von uns dienen." "Nein, ein Slip reicht nicht!" widersprach Heike. Alle Augen richteten sich, mit großen Fragezeichen darin, auf sie und die junge Frau begründete ihren Einwurf: "Überlegt doch mal. Männliche Anatomie. Sein bestes Stück würde einen normalen Slip vorne ausbeulen. Das wäre nicht richtig. Wenn Andreas wirklich weiblich erscheinen soll, dann muss er sein Anhängsel zwischen den Beinen nach hinten tragen. Dazu braucht er einen beinfreien Mieder-Slip, denn alles andere ist nicht fest genug."
     "Ich habe sowas ..." beichtete Katja. "Du???? Du trägst Mieder????" Die drei anderen staunten nur noch. "Na ja, nur manchmal, aber ... Ich bin ja auch ziemlich kräftig gebaut ... Deswegen ..." "Hast du das denn nötig?" "Nein, eigentlich nicht. Aber es ist auch ein sehr schönes Gefühl, so etwas zu tragen. Irgendwie geil. Solltet ihr ruhig auch mal versuchen." "Und was könntest du uns anbieten?" "Einen Miederslip in schwarz mit roter Applikation vorne und stäbchenverstärkt. Das Teil ist sehr fest. Dazu den passenden BH. Allerdings gruselt es mich, wenn ich mir vorstelle, wie der Typ mir das einsaut." Heike grinste: "Keine Bange, das wird er nicht. Da kommt nämlich 'ne große Binde rein, damit er auch mal was zwischen den Beinen hat." Alle vier lachten herzhaft - und vor allem schadenfroh.
     "Nur hat er keinen Busen ..." dachte Katja laut nach. Darauf Jeannette: "Dann füllen wir die BH-Körbchen eben mit Nylons. Das muss gehen. Somit fehlt letztlich nur noch die Frisur." "Da kann ich wohl wieder helfen" bot Heike sich an. "Mit meiner Friseurin verhält es sich nämlich so ähnlich wie mit Anjas Kosmetikerin. Die hat auch Perücken und, wenn sie weiß, worum es geht, bestimmt viel Freude an so einer Verwandlung. Die wird uns sicherlich eine Perücke ausleihen - und ihm die auch selbst aufsetzen wollen." Jeannette überlegte und schlug vor:
     "Ja, gut. Dann ist das ja alles geklärt. Wir müssen jetzt nur noch den Ablauf beachten. Ich schlage vor, dass Heike den lieben Andreas zu einem bestimmten Termin zu sich nach Hause bestellt. Da erwarten wir ihn dann alle zusammen und kleiden ihn als Frau ein. Er bekommt eine Mütze, einen Hut oder ein Kopftuch auf und schon als Frau geht's zum Friseur. Von dort aus dann direkt zur Kosmetik. Gut, da wird er sich wieder ausziehen müssen, aber ich denke, das macht gar nichts. Ich glaube, das wird seinen Denkzettel nur um so wirkungsvoller werden lassen, wenn eine fremde Frau ihn in Damenkleidung sieht. Und danach geht's in dem Outfit ins Salsa." Ihr Vorschlag erntete einhellige Zustimmung und auch wieder ein schadenfrohes Gelächter. Danach löste sich die Runde auf. Die Aufgaben waren verteilt worden.
     Während die vier jungen Frauen sich ausmalten, was sie mit ihrem Opfer anstellen würden, saß Andreas nichtsahnend und schwitzend zuhause vor seinem Bildschirm. Es gelang ihm einfach nicht, in das verdammte Schulsystem reinzukommen. Jedenfalls nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte. Er war davon ausgegangen, dass Herr Schekel nur irgendwelche Allerweltspasswörter benutzte, die sich schnell knacken ließen. Doch das war nicht der Fall. Andreas hatte seine Lehrkraft diesbezüglich völlig falsch eingeschätzt.
     Deswegen blieb ihm nur der Weg einer Abfrage des Servertyps. Das war schnell geschehen. Auf den einschlägigen Seiten suchte er daraufhin nach den Software-Schwachstellen eben dieses Servertyps und wurde auch fündig. Er lud ein Programm zum Ausnutzen einer dieser Schwachstellen - ein Exploit - runter und startete es. Der Einbruch in das Schulsystem gelang. Doch danach stand er schon wieder vor verschlossener Tür, denn er kam an die Berechtigung zum Verändern der Schulnoten nicht ran. Dazu brauchte er wieder Account und Passwort von Herrn Dr. Schekel. "Scheiße!" schimpfte Andreas. Zwei Möglichkeiten blieben ihm jetzt noch.
     Einerseits konnte er das gesamte Schulsystem crashen. Das würde mächtig viel Ärger, Aufregung und mit Sicherheit polizeiliche Ermittlungen nach sich ziehen. Er ließ es bleiben, denn er war wirklich nicht scharf darauf, gefasst zu werden. Plan B missfiel ihm allerdings genauso, denn der hatte was vom Türklinken-Putzen. Dort, wo er jetzt im System stand, stand es ihm frei, die verschlüsselte Passworddatei zu kopieren und runterzuladen. Nur nützte ihm die so, wie sie war, herzlich wenig. Dennoch tat er es und verließ den Schulrechner wieder.
     Die Kopie der Passwortdatei lag jetzt auf seinem Rechner zuhause. Verschlüsselt worden war sie mit einem öffentlich zugänglichen Algorithmus, nämlich AES-256. Da der Algorithmus frei verfügbar war, schrieb Andreas ein Programm, welches etliche Wörterbücher durch eben diese Verschlüsselung schickte und das, was dabei rauskam, mit den Einträgen in der Passwortdatei verglich. Bei Übereinstimmung hätte er das Passwort gehabt - aber nur dann. Das würde viele Stunden in Anspruch nehmen. Doch es lief automatisch.
     Seufzend wandte er sich seinem zweiten Rechner zu. Eine weitere Variante kam ihm nämlich noch in den Sinn. Wenn er per Mail Dr. Schekel einen Trojaner unterjubeln konnte, dann hätte er freien Zugriff zu dessen privatem Rechner und konnte vielleicht auf der Schiene erfolgreich sein. Natürlich würde er den Trojaner irgendwo im Bereich des Datenmülls patchen müssen, damit der Virenscanner seines Lehrers unterlaufen werden konnte. Noch während er verzweifelt am Programmieren war, ging ihm immer wieder nur die eine, einzige Frage durch den Kopf: "Wie, zum Teufel, hatte das geile, kleine Biest das hinbekommen?"

*

Noch am Abend des gleichen Tages - während Andreas schwitzte und fluchte - erinnerte Anja sich an ein pikantes Detail des Hacks. Herr Dr. Schekel war ja in der Venus-Community vertreten und sie selbst in Informatik nicht gerade eine Leuchte. Streng genommen stellte die Informatik, schwierig wie das Thema nun einmal war, sogar ihr Horrorfach dar und das Bestehen des Abiturs in Frage. Wenn sie nun ein paar intime Informationen über ihren Lehrer erhalten würde ... Und wenn sie vielleicht auf sein Kontaktangebot antwortete ... Das würde einige Probleme lösen. Natürlich hätte sie Heike um eine Veränderung ihrer Note bitten können, doch das widerstrebte ihr. Das konnte nur die allerletzte Möglichkeit sein.
     Deswegen loggte sie sich jetzt selbst in die Community ein - denn immerhin warben die ja damit, dass so etwas kostenlos sei. Doch nur allzu schnell wurde sie eines Besseren belehrt, denn prinzipiell funktionierte die Venus-Community genauso wie die Klassenkameraden-Suchmaschine Stayfriends. Das Anlegen eines Accounts war kostenlos. Aber wenn man mit anderen in Kontakt treten oder deren Angaben einsehen wollte, dann wurde man zur Kasse gebeten - und das nicht zu knapp! Ein Monat schlug mit vierzig Euro, ein Vierteljahr mit neunzig Euro und ein halbes Jahr mit hundertzwanzig Euro zubuche. Das konnte sie als Schülerin niemals aufbringen. Doch plötzlich kam ihr eine Idee. Sie verschickte eine SMS an ihre vier Freundinnen und machte mit denen ein erneutes Treffen in der Eisdiele für den folgenden Nachmittag aus.
     Tags darauf und wieder in der Eisdiele saßen die vier Mädchen erneut zusammen. "Nun mach's nicht so spannend und sag schon, was dir eingefallen ist" maulte Heike. Anja lächelte versonnen und entgegnete: "Eingefallen ist mir die endgültige Lösung des Problems mit dem Namen Andreas. Was dem nämlich wirklich fehlt, ist eine Partnerin. Eine, bei der er sich unterordnen muss. Und ich weiß auch, wie wir ihm die besorgen können." Totenstille. Das saß! Aber wie ... Plötzlich redeten die Mädchen alle durcheinander. "Klappt nie ..." "Wie willst du das denn anstellen?" "Schön wär's ja, aber ..."
     Schließlich bat Heike ihre Freundinnen um Ruhe und sagte zu Anja: "Wenn du so einen Vorschlag machst, dann hast du doch bestimmt schon ganz konkrete Gedanken. Also, wie hast du dir das vorgestellt?" "Es gibt da im Internet so eine Sexkontakte- und Seitensprung-Community, die Venus-Community." Heike nickte, vage erahnend, worauf Anja hinaus wollte und ermunterte die Letztgenannte, weiter zu sprechen. "In der Venus-Community kann und soll jeder ein Profil seiner sexuellen Interessen anlegen. Ich habe mir das mal näher angeschaut. Das ist ziemlich umfangreich."
     "Weiter!" "Das reicht von den persönlichen Angaben inklusive vollständiger und überprüfbarer Adresse mit Telefonnummer über persönliche Vorlieben und Abneigungen sowie Erotiknischen bis hin zu Fetischen. Alles dient dazu, den idealen Partner bzw. die ideale Partnerin zu finden. Es wird auch unterschieden, ob es sich nur um ein kurzes Abenteuer oder um eine langfristige Beziehung handeln soll." "Du hast dir das alles schon ganz genau angesehen, nicht wahr?" "Ja, habe ich. Wenn dort jetzt ein 'Andreas'-Profil stünde und dadurch die ideale Partnerin für eine langfristige Beziehung gefunden werden würde ... Ihr versteht?"
     Die anderen Mädchen nickten. Katja allerdings warf ein: "Aber ... Aber das können wir doch nicht machen!" "Warum nicht?" Die Frage kam von Jeannette. "Weil ... Weil das irgendwie unmoralisch ist!" Jeannette blickte ihrer Klassenkameradin daraufhin fest in Augen: "Und Andreas seine zotigen Bemerkungen? Die blöden Spüche? Das Antatschen beim Vorbeigehen? Ist das etwa nicht unmoralisch? Wenn er beim Sport ganz selbstverständlich die Tür von der Damenumkleide aufmacht und den zufälligen Voyeur, dem das alles unendlich peinlich ist, raushängen lässt und uns dann auch noch die Schuld gibt, weil wir nicht abgeschlossen haben? Ich finde durchaus, dass er einen sehr nachhaltigen Denkzettel verdient hat!" "Na ja, irgendwo hast du ja recht ..."
     "Hmm..." überlegte Heike "... das könnten wir vielleicht machen. Gibt es einen Haken an der Sache?" Darauf Anja: "Ja, den gibt es. Nämlich den Preis. Die Anmeldung ist zwar kostenlos, aber für ein halbes Jahr kostet die ganze Sache hundertzwanzig Euro." "Vergiss es" sagte Jeannette und: "Soviel hat keine von uns." "Wartet mal, das könnte doch funktionieren" warf Heike ein. Sie rechnte vor: "Hundertzwanzig im halben Jahr, das sind Zwanzig im Monat. Geteilt durch uns Vier macht das monatlich fünf Euro für jede. Also ich bin dabei!" Nach und nach stimmten auch die anderen drei jungen Frauen zu - es war beschlossene Sache.
     Nun ging es an die Detailplanung - Heike fragte Anja: "Und was schreiben wir in sein Profil rein? Ich meine, wir kennen seine sexuellen Wünsche und Vorlieben doch gar nicht." "Ja, das ist das Problem" bekannte Anja und fuhr fort: "Ich dachte, vielleicht könnten wir das aus ihm rauskitzeln, wenn er bei der Kosmetikerin ist." "Möglich. Das erinnert mich daran, dass ich Frau Brüggemann noch anrufen muss." "Yvonne Brüggemann?" "Ja, du kennst sie?" "Natürlich - das ist die Kosmetikerin, von der ich gesprochen habe!" "Und meine Friseuse!" Alle lachten herzlich. Zufall - wie das Leben nun mal so spielte. "Vielleicht sollten wir die dann auch mit ins Salsa einladen. Andreas zahlt ja ..." Noch einmal herzhaftes Gelächter ...
     Zwei Wochen vergingen. Zwei Wochen, in denen Andreas keinen Schritt weiter kam. Und so stand er eines schönen Morgens, als er die Schule betrat, vor einer Mauer aus vier hübschen jungen Frauen, die ihn lauernd anschauten. Heike trat auf ihn zu: "Deine Zeit ist um! Hast du deine Note wieder korrigieren können?" "Ähh... nein ..." Darauf Jeannette: "Dann löst du deinen Wetteinsatz ein oder wir verbreiten in der ganzen Schule, dass du am System rumgefummelt und uns obendrein sexuell belästigt hast. Vergiss nicht: Wir sind Vier! Eine ist die Zeugin der anderen!"
     Andreas blickte ziemlich hilflos aus der Wäsche. Er sah seine Felle davon schwimmen. "Wie ... wann ...?" stotterte er. Es war an Heike, ihm zu antworten: "Heute nicht. Heute habe ich Jiu Jitsu Training." Heike machte das seit nunmehr acht Jahren und stand im ersten Kyu, besaß also den braunen Gurt und würde im kommenden Jahr die Meisterprüfung machen. "Aber richte dich schon mal auf Morgen oder Übermorgen ein. Den genauen Zeitpunkt teilen wir dir noch mit!" Übermorgen - das wäre der Freitag. Das wäre perfekt für eine lange Nacht mit einer neuen Frau ... Anja hatte bereits ihr Handy am Ohr und telefonierte mit Yvonne Brüggemann, als Andreas wie ein geprügelter Hund davon schlich. "Als Gott den Mann schuf, da übte sie nur!" rief Katja ihm noch nach.

*

Der Freitag erwies sich noch aus einem ganz anderen Grund als perfekt, bedeutete er für Heike doch sturmfreie Bude. Ihre Eltern machten sich nämlich schon gegen Mittag auf den Weg zu einem Verwandtschaftsbesuch, der das gesamte Wochenende umfassen würde - zu der Zeit, als Heike noch im Unterricht saß. Nach dem Ende der Schule bewegten sich die vier Mädchen sehr entschlossen auf Andreas zu. "Du kommst jetzt gleich mit! Wir gehen zu mir." Heike trat äußerst bestimmt auf und ein schneller Blick auf ihre drei Freundinnen überzeugte den jungen Mann, dass die ihm wirklich gar keine Wahl lassen würden. Daher fügte er sich resignierend in das Unvermeidliche.
     Vier Mädchen - die sich zuvor hinsichtlich der Vorgehensweise genauestens abgesprochen hatten - und ein Junge betraten kurz darauf die Wohnung, die Heike normalerweise mit ihren Eltern teilte. Schon seit dem Vortag warteten hier gewisse Kleidungsstücke - bei denen sich seitens Katja eine kleine Veränderung ergeben hatte - auf einen neuen Träger, oder besser gesagt, auf eine neue Trägerin. Heike nickte ihren Freundinnen zu und die ergriffen Andreas fest an den Armen sowie am Hals. Es gab kein Entkommen und Heike informierte ihn: "Du wirst jetzt zuerst ausgezogen. Und zwar komplett. Wehr dich und wir machen das. Es könnte dann aber sein, dass deine Kleidung zerreißt. Oder du fügst dich und machst das selbst. Dann sehen wir dir bei dem Strip zu."
     Andreas schaute sie verzweifelt an, versuchte aber ein Nicken, was ihm nicht ganz leicht fiel, da Katja ihren Arm um seinen Hals gelegt hatte. Heike kommandierte "Dann los!" und ihre Freundinnen ließen von Andreas ab, allerdings immer bereit, jederzeit wieder zuzufassen. Andreas entledigte sich seiner Kleidung. Völlig, Stück für Stück. Schließlich stand er splitterfasernackt vor den Mädchen und es war ihm todpeinlich, wie sein rotes Gesicht belegte. Heikes Blick wanderte zu Jeannette, die sich umgehend seiner Sachen bemächtigte und damit das Zimmer verließ. "Du erhältst deine Klamotten zurück, wenn alles vorbei ist" kommentierte Heike den Vorgang und fügte hinzu: "Jetzt ab unter die Dusche! Und pass auf, dass deine Kopfhaare trocken bleiben!" Letzteres würde nämlich Yvonne Brüggemann die Arbeit erleichtern, da sich frisch gewaschene Haare schlecht frisieren ließen. Außerdem konnte Andreas eine schulterlange Mähne vorweisen. Heike fragte sich, wie ihre Friseurin der wohl mit einer Perücke beikommen könne.
     Sie dirigierten den nackten Mann unter die Dusche und schauten zu, wie er sich reinigte. Als Andreas die Dusche verlassen wollte, da hielt Jeannette ihn auf. "Du bist noch lange nicht fertig!" Sie überreichte ihm eine Tube, die sie zuvor im Drogeriemarkt besorgt hatte. Es handelte sich um Dusch-Haarentfernungs-Creme. "Trag die Creme einfach unter Verwendung der farbigen Schwammseite gleichmäßig auf, besonders unten rum, unter den Achseln und auf den Beinen!" befahl die Frau und fügte hinzu: "Danach wartest du fünf Minuten. Dann abduschen! Wir beobachten das!"
     Dem jungen Mann blieb nichts anderes übrig, als sich unter den kritischen Blicken der vier dominanten Damen zu fügen. Kurze Zeit später war seine Körperbehaarung weitgehend verschwunden und an deren Stelle trat seidig-glatte Haut. Er verließ die Dusche und trocknete sich ab. "Hier, anziehen!" Anja überreichte ihm roséfarbene, hochgradig erotische Nylons mit Hochferse, Naht sowie heißem Spitzenabschluss und einen schwarzen Hüftgürtel. Beim Anlegen des Hüftgürtels und beim Befestigen der Strapse waren ihm die Frauen behilflich, denn in vollkommener Unkenntnis derartiger Kleidungsstücke stellte Andreas sich doch ziemlich ungeschickt an.
     Nachdem das erledigt war, blickte Heike zu Katja hinüber. Die nickte und näherte sich Andreas mit drei Teilen, zwei davon schwarz und spitzenbesetzt. Beim einen Teil handelte es sich um einen sehr festen, stäbchenverstärkten Miederslip. Ein anderes Teil bestand aus einer Binde, einer besonders großen Slipeinlage. "Anziehen, deinen Schwanz nach hinten zwischen die Beine gelegt und mit der Binde im Schritt!" kommandierte Katja. "Aber das könnt ihr doch nicht machen!" begehrte Andreas auf. Nur ein kurzer Wink seitens Heike und die Mädchen traten zurück. Plötzlich hielt Heike einen gefährlich aussehenden Elektroschocker in der Hand und ein gemeines "Brrrzzz!" ertönte, als sie den einschaltete.
     "Siehst du das hier? Du hast keine Wahl! Ich werde das Gerät immer bei mir tragen und wenn du scharf darauf sein solltest, damit Bekanntschaft zu machen, dann nur zu! Andernfalls tust du, was wir dir sagen!" Andreas war nicht scharf auf den Stromschlag. Er ergab sich in sein Schicksal. Nachdem seine Männlichkeit sicher verstaut worden war - was nicht ohne Grinsen und anzügliche Bemerkungen seitens seiner vier Wächterinnen abging - kam die kleine Änderung bei der Bekleidung zum Tragen. Anstelle eines BHs handelte es sich bei dem dritten Teil nämlich um eine lange und enge Korsage, die Katja in ihrem Fundus noch hatte ausfindig machen können. Eine Korsage mit Pushup-Körbchen und Bügeln. Die Cups wurden mit zusammengedrückten Nylons ausgefüllt und verschafften Andreas eine sehenswerte Oberweite. Die Korsage engte ihn stark ein.
     "Ein echter Busen würde dir natürlich besser stehen, aber für heute muss das reichen" kritisierte Katja kritisch sein Outfit. "Strumpfband!" befahl Heike. Jeannette überreichte dem Mann einen aufregenden Schenkelschmuck, ein Strumpfband aus zarter Spitze, verziert mit Satinband und -schleife in Schwarz und Rosa. "Das Kleid!" Das Kleid - ein 'Kleines Schwarzes' - verfügte über lange Arme und einen kleinen Kragen, ließ aber vorne ein großes, gerafftes Décolleté frei. Außerdem erwies es sich als ziemlich kurz, als Mini, und der trendige Saum in Zipfel-Optik machte gerade den unteren Bereich zum Hingucker. Das lenkte perfekt von seinem Gesicht und vom falschen Busen ab. Außerdem blitzten - so kurz, wie der Rock ausfiel - bei jedem Schritt das Strumpfband und die Strapse hervor, die Gedanken eines Betrachters in eine ganz bestimmte Richtung lenkend.
     Noch während sich Andreas mit dem Anlegen dieses ultraheißen Fetzens beschäftigte, griff Anja nach ihrem Handy und tätigte ein Telefonat. Daraufhin meinte sie: "Sie erwartet uns." "Wunderbar!" freute sich Heike und reichte Andreas ein Paar kniehohe Stiefel aus feinstem, weißem Nappaleder, vorn sehr spitz zulaufend und hinten mit richtig hohem Pfennigabsatz. Der Mann hatte seine liebe Mühe damit, denn streng genommen waren ihm die Stiefel etwas zu klein. Es drückte. Dennoch zog er sie an. Indes übergab Heike den Schocker an Katja und begab sich zum zum Kleiderschrank ihrer Eltern. Wieder zurück reichte sie Andreas einen Mantel von ihrer Mutter - nebst Handtasche - und nahm den Schocker wieder entgegen. "So" sagte sie "und jetzt auf zu Yvonne."
     "Wie? Soll ich so etwa auf die Straße gehen?" entsetzte sich ihr Opfer. Heike hielt ihm den Schocker vor's Gesicht, berührte ihn aber nicht damit. Wieder erklang das "Brrrzzz!". "Hast du's denn immer noch nicht kapiert? Jetzt kommen Frisur und Kosmetik dran und du wirst mitspielen, weil dir gar keine andere Wahl bleibt!" Den Mantel angelegt und die Handtasche krampfhaft, gerade so, als könne sie ihm in irgendeiner Form helfen, umklammernd, setzte Andreas sich mit unbeholfenen Schritten in Bewegung. Jeannette und Anja stützten ihn, damit er ob des total ungewohnten Schuhwerks nicht stürzte. Katja war immerhin noch so mitfühlend, ihm eine große, schwarze Sonnenbrille zu überreichen, damit er nicht gleich erkannt werden konnte. So begaben sich fünf Frauen (?) nach draußen auf die Straße.
     Andreas Gefühle liefen Amok. Er dachte, ein Jeder würde ihn anstarren, doch dem war nicht so. Er fiel überhaupt nicht auf. Und während er so, halb gestützt, zwischen den appetitlichen jungen Frauen dahin ging, geschah noch etwas anderes mit ihm. Irgendwo tief in seinem Innern erwuchs eine zarte, kleine Blume der Freude. Bei jedem einzelnen Schritt fühlte er das Nylon sanft seine wundervoll glatte Haut umschmeicheln. Bei jedem Schritt spürte er die Strapse überaus sinnlich seine Schenkel streicheln. Mieder und Korsage vermittelten ihm zudem noch das Gefühl, sicher eingepackt zu sein. Eigentlich wünschte er sich sogar richtige Brüste. Alles in allem handelte es sich um sehr schöne, ja geradezu erregende Gefühle. Hervorgerufen einzig durch die weibliche Kleidung. Irgendwie irre!
     Sie erreichten den Salon von Yvonne Brüggemann. Außer ihnen gab es noch andere Kunden, doch das störte keineswegs, denn die Inhaberin geleitete die fünf Neuankömmlinge in einen separaten Raum. Yvonne Brüggemann selbst stellte für ihren Salon das wohl denkbar beste, personifizierte Aushängeschild dar. Hohe Wangenknochen, volle Lippen, feste Brüste, eine schlanke Taille, wohl gerundete Hüften. Dazu gepflegtes, langes, brünettes Haar und Lebenslust versprühend zog sie immer alle Blicke auf sich. Dennoch lag ihr Interesse eher bei Frauen und mit Anja war es bereits mehrfach zu intimen Kontakten gekommen. Doch die Saloninhaberin hatte auch unter Machos zu leiden gehabt. Solche Typen mochte sie gar nicht. Und seitens Heike war sie über alle Hintergründe, über die gesamte Wette und vor allem auch über Andreas und sein bisheriges Verhalten in Kenntnis gesetzt worden. Deswegen hatte Yvonne sich vorgenommen, aus Andreas eine Andrea zu machen und das obendrein so zu gestalten, dass es möglichst lange - auf jeden Fall über mehrere Tage hinweg - anhielt.
     Nachdem die Tür des separaten Raumes geschlossen worden war, wandte sie sich direkt an ihren Kunden: "Aus dir soll ich also Andrea machen. Das werde ich. Und du wirst staunen. Zieh den Mantel aus und nimm die Brille ab!" Der junge Mann befolgte nervös die Anweisung und Yvonne schob ihn resolut in einen Frisierstuhl. "Wir beginnen mit deinen Haaren" sagte sie und begutachtete befriedigt die voluminöse Mähne, die reichliche Variationen zuließ. Eines nämlich stand für sie jetzt schon fest: Er würde eine echte Damenfrisur erhalten und bestimmt keine Perücke! Sie entschied sich für einen trendigen Bob im Sleek-Look, wie er aktuell von L'Oréal Professionnel favorisiert wurde und begann ihre Arbeit unter den interessierten Blicken der Mädchen mit viel Fachkompetenz und Professionalität.
     Nach einer guten halben Stunde, in der Andreas ergeben alles über sich ergehen lassen musste, reichte ihm seine Haarpracht nur noch etwa bis zum Kinn und war zu den Mundwinkeln hin spitz zugekämmt und gelegt worden. Von links nach rechts über den Kopf gekämmt und das rechte Auge eben so noch nicht verdeckend wirkte das schon ausgesprochen feminin und sexy. Es gab seinem Aussehen etwas Verruchtes und alle Anwesenden konnten feststellen, dass Yvonne ihre Arbeit mit sehr viel Herzblut verrichtete. Schließlich bat sie ihren Kunden, aufzustehen und vor den großen Spiegel zu treten. Was Andreas jetzt entgegen blickte, war eine hinreißend schöne Frau mit männlichen Gesichtszügen.
     "So, und nun die Kosmetik" sagte Yvonne fröhlich und fügte hinzu: "Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen." Das tat es auch, denn sie ging überaus gründlich vor. Zuallererst zupfte sie Andreas die Augenbrauen, bis die eine schöne, schmale Form angenommen hatten. Danach widmete sie sich Andreas Gesicht. Mit einer Grundierung wurden Hautunebenheiten beseitigt, Lippenkonturstift und Lippenstift verschafften dem Mann einen vollen, roten Kussmund und es folgte etwas Rouge zur optischen Korrektur der Wangenknochen. Danach der Lidstrich und das optische Vergrößern der Augen mit dem Kajalstift. Eine Wimpernverlängerung ließ Andreas Augen noch einmal aufregender und sexknisternder erscheinen. Zuletzt ließ Yvonne die Augenbrauen mit dem Kajal noch höher und noch einmal deutlich femininer wirken.
     Sie drückte Andreas einen Spiegel in die Hand: "Schau selbst mal!" Andreas staunte nur noch. Das sollte er sein? Was er sah, war eine Frau. Eine ausnehmend schöne Frau obendrein. Nein - so würde ihn wohl wirklich niemand erkennen! "Nun fehlen nur noch die Finger- und Fußnägel" verkündete Yvonne und machte sich ans Werk. Andreas erhielt künstliche Fingernägel, sorgsam lackiert. Er musste sein Kleid hochschlagen, die Strapse lösen und Stiefel sowie Nylons ausziehen. So vor einer ihm fremden Frau zu stehen, erschien ihm wieder todpeinlich und erneut nahm sein Gesicht eine rote Färbung an. Die Saloninhaberin sah es und grinste insgeheim. "Ihr habt sie enthaart?" fragte Yvonne und Anja nickte. "Das war das Erste!" "Sehr schön" lobte Yvonne sie und widmete sich den Fußnägeln.
     Schließlich, als alles fertig und Andreas - Andrea? - wieder angezogen war, schob Yvonne ihn vor den großen Spiegel. "Na, was sagst du?" "Ich ... ich bin sprachlos" bekannte Andreas kleinlaut. Er sah jetzt wirklich wie eine Frau aus. Wie Andrea. Anja und Heike tuschelten indes miteinander. Schließlich sagte Heike laut: "Yvonne - willst du nicht mitkommen ins Salsa? Es kostet uns nichts. Andrea bezahlt den Abend." Yvonne blickte ihre Gäste daraufhin an. Ein lüsternes Feuer schlich sich in ihre Augen. "Ja, warum eigentlich nicht? Ich möchte wirklich wissen, wie Andrea mit ihrer neuen Rolle zurecht kommt. Es ist jetzt zwanzig Uhr und das Salsa öffnet gerade. Fahren wir hin!" Ein Taxi wurde bestellt und sechs Frauen machten sich auf dem Weg zu dem verrufenen Etablissement. Eine der Frauen vermittelte allerdings einen sehr verstörten und sehr schweigsamen Eindruck.

*

Obgleich das Salsa gerade erst eröffnet hatte, herrschte bereits Hochbetrieb, was von der Beliebtheit dieses Etablissements zeugte. Die sechs Frauen ernteten beim Eintreten zunächst etwas befremdliche Blicke, galt das Salsa doch gemeinhin als Domäne der Männer, aber ihnen wurde eine Eckbank zugewiesen und sie fielen binnen kurzer Zeit überhaupt nicht mehr auf. Etwa in der Raummitte befand sich eine große Bühne mit Spiegelboden und senkrechter Stange, an der eine exotische Schönheit einen gekonnten Tabledance aufführte, den sie mit einem heißen Striptease kombinierte.
     Die biologischen Frauen folgten dem aufreizend-erotischen Tanz interessiert, während Andrea mit hochrotem Kopf zu Boden starrte. Allerdings ließ sich die Gesichtsfarbe der Letztgenannten im Dämmerlicht des Nachtclubs nur erahnen. Eine der Kellnerinnen - sehr sexy und sehr leicht bekleidet, nur mit Nylons, Hüftgürtel, Strapsen, einem kurzen Rock ohne etwas darunter und einer Büstenhebe angetan, denn das Anfassen war ja erlaubt - näherte sich der Gruppe und fragte nach deren Wünschen. Heike gab die Bestellung auf. Für Andrea würde es richtig teuer werden.
     Währenddessen konnte Yvonne nicht an sich halten. Ihre Hand verirrte sich auf einen Schenkel der Bedienung. Die warf einen amüsierten Blick zur Seite und meinte: "Du gefällst mir. Du bist so direkt. Ich habe hier heute nur für zwei Stunden zu tun und werde dann von meiner Kollegin abgelöst. Sehen wir uns nachher?" Yvonne nickte schweigend. Heike hingegen - der das nicht entgangen war - machte ein nachdenkliches Gesicht. Bis heute wusste sie nicht sicher, dass Yvonne ... Aber egal. Sie winkte die Kellnerin zu sich herunter und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Der Blick der Bedienung blieb daraufhin spöttisch an Andrea hängen und sie erwiderte: "Mal sehen, was sich machen lässt."
     Die Getränke kamen und die Musik endete. Heike konnte sehen, wie die Kellnerin der pausierenden Tänzerin etwas zuflüsterte, die daraufhin bestätigend nickte. Jetzt würde es gleich hochinteressant werden! Erneut setzte die Musik ein und die Tänzerin - sie verfügte über den Körper eines Engels und gab sich wie die Quintessenz einer Hure, mit ihren Brüsten in den Händen posierend und die auf offener Bühne auch liebkosend - begann erneut mit ihren anregend-lasziven Bewegungen. Doch dieses Mal beschränkte sich das kaffeebraune, exotische Girl nicht mehr allein auf die Bühne, sondern steuerte zielsicher den Tisch mit den sechs Frauen an.
     Yvonne, Anja, Katja, Heike und Jeannette rückten zur Seite, um ihr den Weg frei zu machen. Der Weg führte sie direkt zu Andrea und unter dem lautstarken Gejohle der anderen Gäste folgte jetzt ein glühend heißer Lapdance, unterstützt durch den ihr seitens Heike zugesteckten Tip - nämlich ein grüner Schein, der im Strumpfband steckte. Die kaffeebraune Versuchung tanzte nun zwischen den Beinen der sitzenden Andrea, sexknisternd, schamlos und frivol. Zum Takt der Musik setzte sie sich auf Andreas Schoß und bewegte sich geschmeidig. Dabei berührte sie Andrea ständig und der wurde ganz anders; das Miederhöschen kam ihr inzwischen wie ein Folterinstrument vor.
     Doch damit noch längst nicht genug! Die Tänzerin beherrschte ihr Metier perfekt. Passend zum Rhythmus, in beständigem physischen Kontakt zu Andrea und deren Augen nicht mehr loslassend, begann dieses sensationelle Kunstwerk weiblicher Erotik, auf Andreas Schoß sitzend einen Geschlechtsverkehr zu imitieren und stöhnte dabei lüstern. Ob dieses Stöhnen gespielt oder echt war, hätte keiner der anwesenden Gäste zu sagen vermocht. Nur Andrea wusste es - denn sie fühlte die Feuchtigkeit der anderen auf ihren Schenkeln. Sie erkannte in den Augen der ihr fremden Frau ein Feuer, das außer ihr niemand sehen konnte.
     Es war totenstill im Nachtclub geworden. Nur die Musik erklang noch und alle hielten den Atem an, zollten der Darbietung ungeteilte Aufmerksamkeit. Die rhythmischen Bewegungen der Tänzerin wurden schneller. Andreas Beine bekamen mehr Feuchtigkeit ab. Und noch schneller. Das gesamte Erscheinungsbild der Exotin drückte Leidenschaft aus, Lust auf Körperkontakt. Noch schneller, noch feuchter, eine Frau wie eine Ahnung des Himmels. Andreas Puls raste. Ihre Nasenflügel zuckten, als sie den herrlich frischen Duft der Tänzerin aufnahm. Ihr Blick haftete genau zwischen deren prallen, verheißungsvollen Brüsten. Und sie verfluchte die quälend einengende Kleidung aus tiefstem Herzen ... Schließlich gab die Fremde den hellen Ruf purer, unverfälschter Lust von sich und schlang Andrea die Arme um den Körper, sie fest an sich pressend und intensiv küssend, um weitere, verräterische Seufzer ihres öffentlich zur Schau gestellten Orgasmus zu ersticken.
     Als sie sich von Andrea losmachte, lächelte sie und meinte nur: "Du warst gut. Danke, dass du mitgemacht hast." Ein nicht enden wollender, donnernder Applaus brandete auf. Die kakaobraune Tänzerin verschwand und auf der Bühne übernahm ein platinblondes Rasseweib ihre Rolle. Die biologischen Frauen hingegen nahmen nun Andrea in die Zange und wollten jedes Detail genau erfahren. Was sie exakt getan hatte, wie Andrea sich dabei fühlte. Jede ließ die Hand über Andreas Schenkel gleiten, um sich selbst vom Vorhandensein des flüssigen Liebesbeweises zu überzeugen. Ja - Andreas Nylons erwiesen sich als vom Lustsekret vollkommen durchgeweicht. Er roch nach fremder Frau.
     So verging die Zeit. In Andrea tobte ein Chaos. Begierde und inneres Feuer, erzwungene Enthaltsamkeit aufgrund der Verkleidung und das herrlich-angenehme Körpergefühl der ihm bislang unbekannten Kleidung, kombiniert mit dieser unterschwellig vor Sex und Lust nur so sprühenden Atmosphäre, vermischten sich zu etwas Neuem, etwas nie zuvor Gekanntem. Irgendwann trat die Kellnerin - jetzt züchtig bekleidet - an Yvonne heran und flüsterte der etwas zu. Yvonne erhob sich: "Ich wünsche euch noch einen schönen Abend. Wir beide haben jetzt etwas anderes vor." Verstehend nickten die Mädchen. Anja und Heike blickten sich an - wortlose Verständigung: Yvonne stand als nächstes auf ihrer 'Speisekarte'.
     Mit den vier Mädchen allein gelassen erhob sich nun auch Andrea. "Du wirst doch wohl nicht schon gehen wollen?" fragte Heike und wie zufällig spielte sie mit dem Schocker, der vorsichtshalber in der Handtasche gelegen hatte. "Ähh, nein ... Ich muss mal auf's Klo." "Ach so. Gut." "Vergiss aber nicht, auf die Damentoilette zu gehen" warf Jeannette grinsend ein. "Vielleicht sollte ihn eine von uns begleiten, damit er sich keinen runterholt" setzte Jeannette lächelnd hinzu. "Gute Idee" kommentierte Heike das und erhob sich nun ebenfalls.
     Sie hakte Andrea unter und verschwand mit ihr in Richtung der Damentoiletten. Die Örtlichkeit erwies sich - wie, da sich kaum weibliche Wesen in diesen Nachtclub verirrten, nicht anders zu erwarten war - als leer. "Warte!" befahl Heike und griff zu einem Stapel Papierhandtücher. Die weichte sie im Waschbecken ein und Andrea fragte sich, wofür das gut sein sollte. Schließlich nahm Heike die nassen, kalten Papierhandtücher auf und bugsierte Andrea in eine der Kabinen. Sie selbst trat mit ein. "Im Sitzen!" befahl sie und: "Ich sehe dir dabei zu!"
     Andreas seufzte - ihm blieb wohl auch gar nichts erspart! Aber das war jetzt sowieso egal, denn ... Er hatte kaum das Miederhöschen abgelegt, als sein Schwanz sich auch schon in eine pralle Latte verwandelte. "Im Sitzen geht das doch so nicht!" begehrte er auf. Heike aber sagte süffisant lächelnd: "Doch, es geht schon. Du musst deine Rute nur nach unten drücken." So funktionierte es dann auch. Nachdem Andreas mit seinem Geschäft fertig war, tat sich aber das nächste Problem auf: Wie den harten Phallus wieder bändigen?
     Deswegen hatte Heike die Tücher eingeweicht, die sie ihm jetzt ohne Vorwarnung zwischen die Beine drückte. Kalt. Nass. Unangenehm. Seine Erektion schmolz halb dahin. Das reichte. "Anziehen!" kommandierte Heike. Andreas fühlte sich wie ein begossener Pudel. Später, zurück am Tisch, da erzählte Heike ihren Freundinnen haarklein, wie sie Andreas zu bändigen wusste. Ihm war das todpeinlich, doch was sollte er machen? Er musste noch öfter und so kamen auch Katja, Anja und Jeannette in den Genuss, ihm dabei zuzusehen und ihn kurz halten zu dürfen.
     Die vier Frauen amüsierten sich an diesem Abend prächtig. Andreas weniger. Schließlich - es war schon nach Mitternacht - wurden Taxis bestellt, um die Gesellschaft jeden für sich nach Hause zu fahren. Andreas war froh, im Schutz der Nacht heim zu kommen, denn so fiel seinen Eltern, bei denen er noch wohnte, die Frau Andrea nicht auf. Es wurde für ihn auch so noch schwierig genug, die Damenkleidung zu verstecken. Im Schlaf träumte er davon, ein schönes, seidenes Nachthemd tragen zu dürfen. Am nächsten Morgen erwachte er mit einer unangenehm-brettharten Erektion und verschaffte sich zuerst heimlich Erleichterung. Die Fragen zunächst am Frühstückstisch und später seitens seiner Schulkameraden waren wie gemeine Nadelstiche - denn Frisur und Fingernägel blieben ihm ja erhalten. Und auch das Make Up ließ sich nur unzureichend entfernen.
     Man schrieb den Freitag der Folgewoche. Der Schulunterricht endete und die Schüler begaben sich in das wohlverdiente Wochenende. In der nächsten Woche stand das Vorabitur an und dafür musste noch gebüffelt werden. Daher verzichtete das Mädchenquartett auch auf das beinahe schon traditionelle Treffen in der Eisdiele am Nachmittag. Und so kam es, dass sich Heike allein auf dem Nachhauseweg befand. Andreas lauerte ihr auf. Er verstellte ihr den Weg.
     "Wann machst du die Änderung meiner Zensur rückgängig?" blaffte er sie an. "Wieso - davon war doch gar keine Rede. Das bleibt jetzt so!" "Nicht mit mir" presste der Mann heraus und wandte Gewalt an. Er griff Heike an! Was er nicht bedachte, war der braune Gürtel in Jiu Jitsu, über den die junge Frau verfügte. Heike wusste sich durchaus zu wehren und nur einen Augenblick später lag Andreas stöhnend auf dem Boden. "So nicht" konstatierte das Mädchen trocken und Andreas nickte. Ihm war klar geworden, dass er den Kürzeren gezogen hatte.
     Doch bei dem Wurf kam es zum Körperkontakt zwischen den Beiden und da fiel Heike etwas auf. Sie wartete, bis Andreas wieder auf seinen Füßen stand. Völlig ungeniert fasste sie ihm an die Brust und fühlte etwas Hartes - den Bügel eines BHs! Ihre Hände glitten an ihm herunter, befühlten durch die Hose hindurch seine Schenkel. Da gab es noch etwas: Die Ösen von Strapsen. Sie schaute ihn an und meinte: "Jetzt erzähl mir bloß nicht, dass das, was ich da eben gefühlt habe, etwas anderes als Damenwäsche ist!"
     "Nein, ist es auch nicht" bekannte der Mann leise und kleinlaut, den Blick gesenkt. "Bist du schwul?" wollte Heike wissen. "Nee, das nun wirklich nicht." "Also ein Fetischist. Seit wann?" "Seit ihr mich ins Salsa geschleppt habt. Vorher habe ich niemals Damenwäsche getragen. Aber an dem Abend, so als Frau, da hat sich bei mir etwas grundlegend verändert. Erzähl es aber bitte nicht weiter, ja?" "Und warum trägst du Damenwäsche? Ich meine, was bringt es dir?" "Lebensqualität. Das ist schwer zu beschreiben. Das sanfte Streicheln der Strapse auf den Schenkeln ... Das Liebkosen der Beine durch feine Nylons ... Das Gefühl, sicher eingepackt zu sein ... Das kommt irgendwie alles zusammen. Es ist erregend. Ihr Frauen ahnt ja gar nicht, was ihr dadurch uns Männern voraus habt. So, nun weißt du es!" Trotzig schaute er Heike ins Gesicht.
     Und Heike überlegte. Ihr kam eine Idee und sie eröffnete Andreas: "Gut, ich mache dir einen Vorschlag. Ich gebe dir unter einer Bedingung deine alte Note zurück." "Was für eine Bedingung?" "Die Bedingung ist, dass ich dir eine Partnerin suchen werde, die deine neu entdeckten Neigungen unterstützt und fördert. Ihr werdet ein schönes Paar darstellen. Andernfalls erfährt die ganze Schule, was mit dir los ist. Einverstanden?" Was blieb Andreas schon anderes übrig, als sich zu fügen?
     Zuhause angekommen telefonierte das Mädchen sofort mit ihrer Freundin Anja. Sie stimmten darin überein, dass Anja in der Venus-Community umgehend ein 'Andreas'-Profil mit dem Schwerpunkt auf seinen sexuellen Vorlieben und dem Wunsch nach einer dauerhaften Beziehung mit einer Frau, die diese Vorlieben schätzte, erstellen würde. In der Woche drauf warfen die vier Mädchen ihr Geld zusammen und beantragten die kostenpflichtige Mitgliedschaft in der Sexkontakte- und Seitensprung-Community, um der Sache Hand und Fuß zu verschaffen.
     Binnen eines guten Vierteljahres - Andreas Note war längst wieder zurück korrigiert worden und er maß seiner Abmachung mit Heike keinerlei Bedeutung mehr bei, hatte sich inzwischen allerdings heimlich eine umfangreiche Wäschesammlung zugelegt - kamen drei Anfragen von Frauen aufgrund des Profils. Doch irgendwie hatte Heike - auf deren Handy das auflief - immer das Gefühl, es handele sich nicht um die Richtige. Doch dann, gerade noch dem Ablauf der Halbjahresmitgliedschaft, traf eine Anfrage ein, mit der keine der vier jungen Frauen jemals gerechnet hätte. Manches Mal spielen sich im Leben seltsame Pirouetten ab. Denn diese Anfrage stammte von niemandem anderem als von Yvonne Brüggemann!
     Heike mochte es zuerst kaum glauben. Kurz entschlossen suchte sie ihre Friseuse und mittlerweile Teilzeitgeliebte auf und stellte die zur Rede. Ja, es stimmte! Yvonne stand zwar auf Frauen, doch sie sehnte sich nach einem festen und doch zugleich femininen, männlichen Partner. Nach einem Partner, den sie feminisieren konnte. Heike akzeptierte das. Es tat ihrer Beziehung keinen Abbruch, denn es würde im Grunde genommen nichts daran verändern. Und ganz abgesehen davon standen das Abitur und anschließend ein Studium vor der Tür. Sie würde über kurz oder lang ohnehin auf Yvonne verzichten müssen - und Yvonne ihrerseits auf Heike. Damit war die Sache klar und es stand fest, wer Andreas Partnerin werden würde. Heike teilte das Andreas mit und ein erstes Date zwischen Yvonne und Andreas folgte. Die Beiden verstanden sich bestens.
     Der Rest ist schnell erzählt. Die vier Mädchen wie auch Andreas bestanden das Abitur. Das Damenquartett verstreute sich aufgrund der Studienmöglichkeiten in alle Winde. Andreas aber hatte noch keinen Studienplatz in Aussicht und wurde zum Partner von Yvonne. Die rund zehn Jahre Altersunterschied spielten dabei keine Rolle. Yvonne wusste es immer wieder geschickt zu verhindern, dass Andreas überhaupt ein Studium aufnahm. So band sie ihn dauerhaft an sich selbst, denn ohne Berufsabschluss standen seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt mehr als nur schlecht. Er stieg langfristig in das Hair- und Kosmetikstudio mit ein und wurde immer weiblicher, denn Yvonne förderte seine Neigungen nach Kräften.
     Jahre später befand sich Heike noch einmal in der Stadt. Anstandshalber schaute sie bei ihrer früheren Geliebten vorbei und staunte nicht schlecht, jetzt ein Hairdressing- und Kosmetikstudio vorzufinden, das von Madame Yvonne und von Madame Pia geleitet wurde. Als sie sich frisieren ließ, da legte Madame Pia Hand an - und Madame Pia war niemand anders als Andreas! Er hatte sich sehr verändert, war auffallend zurückhaltend und höflich geworden. Eine Hormonbehandlung hatte ihm zu wunderschönen, vollen Brüsten verholfen und seine leicht kantigen Züge fraulich geglättet. Er war äußerlich vollkommen weiblich geworden und akzeptierte Yvonne uneingeschränkt als seine Gebieterin.
     "Du bist wirklich eine wunderschöne Frau geworden" komplimentierte die frühere Klassenkameradin seine Erscheinung. "Ja ..." gab er zurück "... und das habe ich dir und Yvonne zu verdanken. Ich bin froh, dass es so gekommen ist." "Du trägst jetzt permanent Slips, Nylons und BHs?" "Hmmm. Und ich benutze seidene Nachthemden und trage Binden zum Schutz der Wäsche. Auch zu Korsetts, Korsagen und Miedern sage ich nicht nein. Ich fühle mich gut so. Dank Yvonne bin ich nie in die Verlegenheit gekommen, meine Damenwäsche wider meine Natur wegzuwerfen, nur um danach irgendwann doch wieder von vorn anzufangen."
     Andreas-Pia schwieg kurz und sprach dann mit sanfter, weiblicher Stimme weiter, während er/sie sich mit Heikes Haaren beschäftigte: "Bis auf meine Frisur bin ich vollkommen enthaart. Das fühlt sich gut an; die Haut ist dann so glatt und seidig und die Strümpfe kommen noch sehr viel besser zur Geltung. Damals, als du das Date für Yvonne und mich gemacht hast, da wusste ich noch nicht, was auf mich zukommt. Yvonne ließ an dem Tag keinerlei Zweifel darüber aufkommen, dass sie mich zu dominieren und zu feminisieren gedachte. Und ich habe zugestimmt, weil deine Drohung, mein Faible für Damenwäsche publik zu machen, immer noch im Raum stand. Aber um ganz ehrlich zu sein: Etwas Besseres als deiner Bedingung nachzukommen hätte mir gar nicht passieren können."
     Das machte Heike sehr nachdenklich. Sie beneidete Yvonne. Sie beneidete Andreas. Bei ihr hatten drei Beziehungen mit Männern keinen Bestand gehabt und sie fragte sich insgeheim, ob sie wohl jemals den Richtigen finden würde. Pia-Andreas führte ihr vor Augen, wie das vielleicht funktionieren könnte. Und dann gab es da noch Heikes neuen Freund, Hans-Werner. Hatte der nicht ein außerordentliches Interesse an ihren Dessous bekundet? Vielleicht, wenn sie ihn beim nächsten intimen Beisammensein bitten würde, einfach mal die Kleidung zu tauschen ...

Soweit ein Ausschnitt aus meinem Buch "Verführung". Na, Lust auf mehr bekommen? Meine Bücher findet ihr bei Beam-Ebooks.

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