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Spülungen sind mit einer Dauerspülflasche oder einem Spülkatheter möglich. Alle Spül-Behandlungen werden auf dem Gynstuhl durchgeführt, da nur hier eine ausreichende Fixierung des Patienten für die Behandling möglich ist.

1. Spülung mit Spülflasche

Vor der Blasenspülung erfolgt zunächst eine genaue Bestimmung des Durchmessers der Harnröhre mittels Dilatatortest. Dann erfolgt eine Katheterisierung mit einem Katheter des entsprechenden Durchmessers. Selbst in Krankenhäusern erfolgt keine genaue Bestimmung des notwendigen Durchmessers. Nur bei uns können Sie sicher sein, dass der Katheter genau passt. Nach der sterilen Katheterisierung mit einem Ballonkatheter wird zunächst die Blase in einen Urinbeutel vollständig entleert. Dies erfolgt unter genauer Beobachtung der Assistentin, da es zu krampfartigen Spannungen der Beckenbodenmuskulatur kommen kann, wenn man nicht an regelmäßiges Tragen von Kathetern gewöhnt ist.
 
Nach der Entleerung erfolgt die Messung des Blasenvolumens. Hierbei wird der Katheter an eine in einer Höhe von ca. 2m hängende Flasche mit 2L isotonischer Kochsanzlösung angeschlossen und die Blase langsam gefüllt. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die Blase durch reines Nachlaufen nicht weiter gefüllt werden kann, dies entspricht dem maximalen Blasenvolumen. Die Flasche wird abgeklemmt, der Katheter verschlossen. Die maximale Menge an Kochsalzlösung wird für eine Minute in der Blase belassen. Sollte der Druck durch nachfließenden Urin in der Blase zu hoch werden, wird bereits vor Ablauf der Wartezeit er Blaseninhalt in eine sterile Spülflasche entleert, welche für die gesamte Dauer der Spülung verwendet wird. Nach einer Wartezeit von einer weiteren Minute (es läuft bereits wieder Urin aus der Blase) wird der Inhalt der Spülflasche durch Hochhängen wieder mindestens zu 80% in die Blase laufen lassen. Die Blase ist durch die vorherige Füllung bereits etwas vorgedehnt und verträgt die Spüllösung nun problemlos. Diese Prozedur wird 7-10x durchgeführt, wodurch eine gründliche Blasenreinigung erreicht wird.

2. Spülung mit Spülkatheter

Nach Bestimmung des Harnröhrendurchmessers erfolgt die Katheterisierung mit einem Spülkatheter . Dieser besitzt 2 Anschlüsse, einen Zulauf und einen Ablauf. Die Blase wird nun vollständig in das bereitstehende große Auffanggefäß entleert. Dann erfolgt der Verschluss des Ablaufes und die Messung des Blasenvolumens wie oben beschrieben. Die maximale Menge an Kochsalzlösung wird für eine Minute in der Blase belassen. Sollte der Druck durch nachfließenden Urin in der Blase zu hoch werden, wird bereits vor Ablauf der Wartezeit er Blaseninhalt in den Auffangbehälter durch Schließen des Zulaufs und Öffnen des Ablaufs entleert. Nach einer Wartezeit von einer weiteren Minute erfolgt wieder eine Befüllung der Blase. Diese Prozedur wird 5x wiederholt, wobei die Reinigungswirkung durch die bei Bedarf frisch anzuhängende Kochsalzlösung und die ständige komplette Blasenfüllung höher ist als bei Verwendung einer Spülflasche. Jedoch ist auch der Verbrauch isotonischer Kochsalzlösung wesentlich höher.
 
Wichtig ist, dass die isotonische Kochsalzlösung niemals unter Druck in die Blase gepresst werden darf.

Siehe auch Blasenspülung bei der Frau

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