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Kicks beim Spiel mit Nadeln können sein:

  • Der medizinische Kontext / medizinischer (Klinik-)Fetisch:
    Die oft erste Assoziation beim Gedanken an Nadeln ist die eines medizinischen Umfeldes, beinhaltet dieses Spiel doch immer auch das medizinische Ritual der Vorbereitung, Hygiene und Nachsorge. Denkt man genauer darüber nach, sind medizinische Szenarios selbst im Alltag stets auch von einem Machtgefälle geprägt. Man legt die Kontrolle über den eigenen Körper in die Hände einer anderen Person.
  • Die Faszination von Blut:
    Rot, nass, klebrig und warm ist Blut ein ganz besonderer Körpersaft. Nicht umsonst ist Blut in vielen Religionen ein Symbol der Lebenskraft, und Blut zu vergießen ein machtvoller Akt.
  • Die besondere Art des Schmerzes:
    Nadeln verursachen eine ganz spezielle Art von Schmerz. Die ausgelöste Empfindung, beispielsweise beim Nadeln empfindlicher Körperteile, unterscheidet sich gänzlich von Schmerz durch Schläge oder anderen im BDSM-Kontext üblichen Schmerzen. Je nach Körperstelle, Dicke der Nadel und Geschwindigkeit des Stechens ist dabei eine ganze Palette unterschiedlicher Schmerzintensitäten von Lustschmerz bis zu einem sehr intensiven Schmerzerlebnis möglich.
  • Der Endorphin- und Adrenalin-Kick:
    Play Piercing verursacht eine Ausschüttung von Adrenalin und Endorphinen im Körper. Ursprünglich will damit die Natur demn Menschen die4 Sinne schärfen, auf Kampf oder Flucht vorbereiten. Die Abwesenheit einer echten Gefahr ermöglicht es uns jedoch, diesen Rausch der körpereigenen Drogen voll zu genießen. Kundige aktive Spielpartner wissen diese Wirkung durch spezielle Nadelmuster (sogenannte Endorphin-Buttons) durch das so genannte „Needle Pulling" (leichtes Bewegen oder Drehen der Nadeln) oder durch vorsichtiges Schlagen auf die genadelten Stellen zu verstärken. Die Wirkung dieses Endorphin-Kicks kann stundenlang anhalten, und bei manchen Menschen sogar einen Orgasmus auslösen.
  • Nadeln als „Penetration":
    Den Spielpartner zu piercen erzeugt eine (kleine, temporäre) Körperöffnung, wo zuvor keine war; eine Öffnung die nie zuvor von jemand anderem berührt wurde. Es ist ein faszinierendes und machtvolles Gefühl, den Spielpartner auf diese sehr intime Weise zu penetrieren und mit jeder Nadel erneut blutig zu „entjungfern". Und es ist andererseits ein ein erregendes Gefühl, auf diese besondere Weise gefickt zu werden.
  • Erregende Angst:
    Nadeln erzeugen bei vielen Menschen Angst. Diese kann im BDSM-Kontext etwas sehr Erotisches sein. Manchmal ist es auf diese Weise sogar möglich eine intensive Session zwischen zwei Menschen zu gestalten, ohne dass jemals auch nur eine Nadel aus ihrer Verpackung genommen wurde. Das Ziel ist in diesem Fall nicht das Blut, der Schmerz, die Endorphine oder der medizinische Kontext, sondern das Spiel mit der Angst.
  • Dominanz und Unterwerfung (D/s):
    Jemanden zu Piercen kann ein Akt der Dominanz sein; sich Nadeln in den Körper stechen zu lassen ein Akt der Hingabe. Es kann zu einem intensiven Machtaustausch führen, Angst oder Nervosität vor dem Spiel mit Nadeln für jemanden zu überwinden; für jemanden sein Blut zu vergießen; der Spielpartnerin zu vertrauen und sie so nah an sich heranzulassen. Für einige Menschen ist genau dies der ausschlaggebende Punkt eines solchen Spieles.

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