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Eine Beeinträchtigung der Fähigkeit zur Laktation ist bei einem korrekt gestochenen Brustwarzenpiercing nicht gegeben. Allerdings wird von Ärzten und Stillberaterinnen empfohlen, dass Mütter von Säuglingen aus hygienischen Gründen das Piercing möglichst so lange entfernen, bis die Stillzeit vorbei ist. Auf jedem Fall muss während des Stillens selbst das Piercing aufgrund der Gefahr des Verschluckens von kleinen Schmuckteilen entfernt werden

lactating nippleFrüher ging man davon aus, daß jede Brustwarze 15 bis 25 Milchkanäle besitzt. Neuere Forschungen ergaben jedoch, daß es nur 5 bis 18 Milchkanäle pro Brustwarze sind. Statistisch ist also beim Piercen von weiblichen Brustwarzen die Wahrscheinlichket, Milchkanälen zu beschädigen, höher, als man noch vor ein paar Jahren dachte.

Trifft man beim Piercen einen Milchkanal, dann vernarbt dieser entweder, oder er bleibt offen. Die Chancen stehen 50:50. Da die Brust ähnlich wie ein Strauch aus unabhängige "Ästen" besteht, die sich widerum in einzelne Zweige aufteilen, wird bei einer Vernarbung jeweils nur ein Ast "trockengelegt", aber die restlichen Äste sind nicht betroffen und geben Milch. Meist drücken die betroffenen Stellen an der Brust eine Zeit lang, weil die Milch nicht ausströmen kann, aber dann wird nach einer Weile die nicht entnommene Milch wieder abgebaut und der betroffene Zweig stellt seine Milchproduktion ein. Oftmals regeneriert sich auch ein vernarbter Milchkanal. Das ist also nicht das Problem. Es ist eher eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, ob man selbst zu den Frauen gehört, die von der Anlage her viele "Hauptäste" haben oder nicht. 

Wenn man bereits Milch gibt, kann man vorsichtig auf die Brust drücken und untersuchen, wie viele Tröpfchen sich an unterschiedlichen Stellen bilden. Oder man läßt vom Partner an mehreren Tagen Fotos im Makro-Modus im immer gleichen Winkel machen und schaut, wo an den Brustwarzen die Kanäle enden. So erhält man zumindest einen ungefähren Eindruck, wie viele Milchkanäle existieren. Aber es ist nur ein Anhaltspunkt, weil es durchaus passieren kann, daß sich bei "richtigem Milchdruck" noch mehr Kanäle öffnen. Und noch ein weiterer Effekt ist, daß eine Rekanalisierung passieren kann, dass sich somit beschädigte Milchgänge mit der Zeit regenerieren. So haben beispielsweise Mütter mit einer Brustreduktion beobachtet, daß die anfangs geringe Milchmenge mit der Zeit wieder stark zunahm und das Kind irgendwann nicht mehr zugefüttert werden musste.

Noch ein weiterer interessanter Punkt sind die Milchkanäle, die durch das Piercen dauerhaft offen bleiben. Die Brustwarzen sind nicht nur Andockstellen, sondern besitzen auch winzige Muskeln, die die Milchkanäle verschließen. Setzt man das Piercing sehr nahe an der Brust (zum Körper hin), dann kann es sein, daß ein durchstochener Milchkanal nicht mehr durch die Milchkanal-Muskeln verschlossen werden kann. Wenn dann irgendwann tagsüber unwillkürlich der Milchspendereflex einsetzt, dann tropft in diesem Falle aus dem Piercing-Loch Milch. Dies kann ein sehr schöner Kick sein, aber auch peinlich, wenn es zur falschen Zeit am falschen Ort geschieht ...

Zusammenfassend kann man sagen, dass bei gepiercten Brustwarzen einer Laktation nichts im Wege steht, insbesondere auch dann, wenn es nicht mehr auf die große Milchmenge ankommt. Aber selbst bei Kinderwunsch und beim Stillen sollten gepiercte Brustwarzen in Bezug auf die Milch kein Problem sein, das Piercing ist jedoch vor dem Stillen auf jeden Fall zu entfernen.

Das Piercen selbst während der Zeit des Stillens wird aufgrund möglicher Entzündungen nicht empfohlen, bei induzierter Laktation ohne Stillhintergrund und entsprechender Hygiene beim Ausstreichen oder abpumpen ist jedoch auch dies möglich, in manchen Fallen sogar ein ganz besonderer gewünschter Anlass ...

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